Elena Raulf

©Anatol Kotte
©Anatol Kotte

Elena Raulf thematisiert in ihren Bildern Erscheinungen der Natur in der Dualität aus Form und Struktur. Durch radikale Reduktion von Naturformen auf eine Silhouette, die eine malerische eher monochrom gehaltene Farbfläche aus einem Modus der Homogenität in die Heterogenität des Gestalhaften überführt und die sich auf eine einfache, archaisch wirkende Weise vom Bildgrund absetzt, um so zu einem definierbaren Körper zu emergieren. Dieser gibt sowohl Inhalte Jung ́scher Archetypen wieder, als auch das schöpferische Wirken eines Geistes, der uns schemenhaft Urformen einer wundersam komplexen Kontingenz von Formeln, Symbolen und Gebilden vorführt, die ganz auf meditative Ruhe und magisch verzaubernder Schönheit in sanftem Einklang von Farbe und Form gesetzt sind. Hierbei entsteht eine Schöpfung wie aus einem Nichts, aus dem auf wunderbare Art dann alles entsteht.

Vita/Bio
2019 – „buildings II.“ Einzelausstellung im Rahmen des Architektursommers 2019. Zeit und Ort werden noch bekannt gegeben.
2018 – „What is next – Strukturrealismus“, Studio27, Gruppenausstellung, Hamburg
2018 – „Die neue Mona Lisa“, Gruppenausstellung, Galerie Melike Bilir, Hamburg
2016 – Poolhaus Blankenese, Ausstellung, Hamburg.
2015/2016 – Jurymitglied Poolhaus-Preis für junge Kunst, Hamburg
2015 – Performance und Lesung mit Kai Söltner, ATELIER Frankfurt, Frankfurt
2014 – Lesung Antiquariat Atlas, Hamburg
2014 – Lesung Café Blaumond, Berlin

1965 in Hamburg geboren.
Studium der Politikwissenschaft in München und Hamburg.
Künstlerin, Lyrikerin, Autorin.
Lebt und arbeitet in Hamburg.

elenaraulf.com
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